So Long, and Thanks for All the Fish, WordPress!

   

Jahrelang war ich Nutzer von WordPress und eigentlich auch sehr zufrieden - eigentlich?

In den letzten Jahren hat WordPress leider immer mehr an Gewicht zugelegt und die Richtung, in die sich die dahinter stehende Firma Automattic gefiel mir auch nicht mehr so wirklich.

WordPress hat sich zum Platzhirsch im CMS (Content Management System)-Dschungel hochgearbeitet und das auch nicht ganz grundlos. Es ist einfach zu bedienen, bietet viele Möglichkeiten auch für unbedarfte Nutzer und ist auch durchaus ansehnlich. WordPress wird von vielen inzwischen einfach genutzt, weil man es eben schon immer so gemacht hat... auch ich bin da keine Ausnahme.

Beschäftigt man sich dann aber mal mit den Alternativen, so fällt auf, dass es für jeden Anwendungszweck ein passendes CMS gibt - die Zahl der CMS wird von diversen Quellen auf 250-300 geschätzt - wer da nicht fündig wird, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Nach einigen Tests der bekanntesten Alternativen zu WordPress - darunter Ghost, Hugo, Jekyll - bin ich auf Kirby gestoßen und war schnell davon überzeugt!

Leider fehlt mir die Zeit und die Ahnung, einen solchen Relaunch meiner Webseite selbst durchzuführen und so begab ich mich auf die Suche nach passender Unterstützung - und wurde fündig. Sascha vom n2.studio hat sich meiner Sache angenommen und mich von Anfang bis Ende fantastisch unterstützt... in den letzten Wochen haben wir beide hart daran gearbeitet, meine Internetpräsenz auf neue Beine zu stellen und heute darf ich euch ebendiese vorstellen!

Screenshot der Webseite pratt.de

Ich habe Sascha bei den meisten Designentscheidungen komplett freie Hand gelassen und auf seine Expertise vertraut. Angelehnt an meine bestehende Corporate Identity hat er nun dieses Schmuckstück gebastelt, auf dem ihr gerade rumklickt und diesen Artikel lesen könnt.

Aber wir haben natürlich nicht nur Wert aufs Aussehen der Seite gelegt, sondern auch auf den technischen Aspekt. So habe ich hier beispielsweise die Möglichkeit, die von mir oft genutzten Code-Schnipsel viel besser darzustellen, als auf der alten WordPress-Seite.

Außerdem bin ich sehr stolz, dass hier nun keinerlei Cookies mehr gesetzt oder externe Quellen geladen werden. Das vereinfacht nicht nur das Handling der DSGVO, sondern sollte zum Standard werden, wenn irgendwie möglich. Dieses Feature kommt leider auch mit einem Nachteil einher: es gibt keinen Kommentarbereich unter den Artikeln mehr.

Der Austausch mit meinen Lesern - und auch den Besuchern untereinander - war immer schön und hat mich darin bestätigt, hier weiter Tipps und Tutorials zu teilen. Trotzdem habe ich mich dazu entschieden, zukünftig darauf zu verzichten aus oben genannten Gründen; es ist auch heute nicht ganz einfach, einen datensparsamen Kommentarbereich umzusetzen.

Ich hoffe, das trifft euch nicht ganz so sehr und ihr kommt auch ohne Kommentarbereich mit meinen Anleitungen klar - falls nicht, könnt ihr mich natürlich auch gerne weiterhin kontaktieren.

Übrigens: diese Seite hat einen Performance Grade bei Pingdom von 98! Google bescheinigt uns sogar einen Wert von sagenhaften 100!

Ich bin sehr stolz und glücklich, dass ich heute diesen neuen Schritt gehen kann und bedanke mich recht herzlich bei Sascha für die außerordentlich gute Zusammenarbeit!

In diesem Sinne: So Long, and Thanks for All the Fish, WordPress!